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Besser laufen oder rennen?

Wir haben alle begriffen, dass körperliche Bewegung aus vielen Gründen eine gute Sache  ist, aber unter Sportlern gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, ob Laufen oder Rennen gesünder ist. Welche Betätigung bietet mehr  Vorteile?

Wir verraten es Ihnen im Fuerte Blog.

 Wenn wir vom „laufen“ sprechen, dann meinen wir damit keinen Spaziergang, auf dem man die Schaufenster anschaut. Natürlich macht es Spaß, den Tag mit einem langen Spaziergang zu genießen, aber es ist keine körperliche Bewegung, die das Herz mehr beansprucht als normal. Damit eine körperliche Bewegung auch wirklich was bringt, muss man etwas während mindestens 20 Minuten kontinuierlich machen.

Und tatsächlich sind viele Experten der Meinung, dass Golfen, bei  dem man bei jeder Runde zwischen 6 und 8 Kilometer zurückgelegt, keine ideale Betätigung für das Herz-Kreislauf-System ist, da jeder Spieler sehr oft stehen bleibt, um den Ball zu schlagen. Man sagt, dass „eine Runde Golf einen guten Fußmarsch kaputt macht“. Scherz beiseite, für eine gesunde Herz-Kreislauf-Aktivität muss man bei guter Geschwindigkeit zwischen 50 und 60 Minuten laufen, ohne dabei anzuhalten. Mit anderen Worten ist die Rede von 5 oder 6 Kilometern.

 Rennen ist kein Spurt!

Zum Thema „rennen“ müssen ein paar Punkte geklärt werden. Wir reden hier nicht über eine 100 Meter Lauf von Usain Bolt, der diese Distanz in 9,75 Sekunden zurücklegt und auch nicht über ein 5.000 oder 10.000 Meter Rennen im Stil von Mo Farah.  Es geht darum, kontinuierlich und bequem zu rennen, wobei die Aktivität weniger Zeit als beim Laufen beansprucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Im Allgemeinen entsprechen 30 Minuten Rennen einer Stunde schnellen Laufens.

Anschließend zeigen wir Ihnen einen Artikel, der von Andy Burford in der Zeitschrift Runner´s World Magazine veröffentlicht wurde und in dem die Kalorien verglichen werden, die bei beiden Aktivitäten verbraucht werden.

Verbrauchte Kalorien bei einem Lauf über 1 Meile (1,6 Kilometer) im Gegensatz zum Rennen über 1 Meile einer Person mit 70 Kilogramm:

LAUFEN                       RENNEN

Kal./Meile                                                        88,9                                  112,5

Kal./Min.                                                          4,78                                  11,25

Afterburn*/Meile                                         21,7                                    46,1

Total /Meile                                                  110,6                                  158,6

Kal./Minute                                                     5,95                                  15,86

Ein Lauf über 1 Meile in 18,36 Minuten = rennen über 1 Meile in 10 Minuten

Dieser Unterschied wird noch größer, wenn der afterburn berücksichtigt wird. Denjenigen, für die dieser Begriff chinesisch klingt, sei erklärt, dass es sich um die Kalorien handelt, die beim Ausruhen nach der körperlichen Aktivität verbraucht werden.

Sie haben nach jeder körperlichen Aktivität einen afterburn und nicht nach jedem zurückgelegten Kilometer.  Wenn Sie also 5 Meilen (8 Km) rennen, liegt Ihr afterburn bei 46,1 Kalorien (oder etwas höher).  Logisch wäre, wenn Sie Ihre Kilometer mit 112,5 multiplizieren und den afterburn als kleines Geschenk ansehen. Wenn Sie diese Zahl erhöhen möchten, rennen Sie schneller.

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15 Wahrheiten über Laufen und Rennen

  • Es sind ausgezeichnete Aktivitäten, um sich körperlich zu bewegen. Überschüssige Kalorien werden verbrannt und helfen Ihnen dabei, das Körpergewicht zu kontrollieren oder zu reduzieren.

  • Sie werden sich körperlich und geistig fitter fühlen.

  • Die Knochen werden gestärkt.

  • Unterstützen die persönliche Anstrengung und Überwindungskraft.

  • Der Metabolismus des Körpers wird kontrolliert.

  • Hilft Schlaflosigkeitsprobleme zu überwinden.

  • Sie begünstigen u.a. die Prävention von Krankheiten wie Krebs, Herzkrankheiten, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Osteoporose.

  • Die Möglichkeit eines Herzinfarkts wird minimiert, da der Arteriendruck gestärkt und reduziert wird, während das Immunsystem verbessert wird.

  • Sie wirken positiv auf Fibromyalgie und Arthrose.

  • Laufen und Rennen helfen dabei, das Gedächtnis fit zu halten und bekämpfen Krankheiten wie die Demenz. Das Hirn wird trainiert.

  • Beide Aktivitäten helfen dabei, während des Sports über Probleme nachzudenken und diese zu lösen.

  • Sie unterstützen eine positivere Lebenseinstellung, da bei der Aktivität Endorphine freigesetzt werden.

  • Die sexuelle Aktivität wird verbessert.

  • Keine zusätzlichen Kosten, da man beiden Aktivitäten im Freien unternehmen kann, ohne viel Geld für Ausrüstung oder Monatsgebühren für Fitnessstudios auszugeben.

  • Es gibt Anzeichen, dafür, dass regelmäßiges Laufen oder Rennen das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen erhöhen.

4 Mythen über Laufen und Rennen

  • Bergablaufen oder -rennen verbraucht mehr Kalorien. Das stimmt nicht ganz, da der Unterschied der verbrauchten Kalorien bedeutungslos ist.

  • Nur der Unterkörper wird gestärkt. Das stimmt nicht, obwohl es richtig ist, dass beim Laufen oder Rennen nur die Muskeln des Unterkörpers beansprucht werden. Aber es handelt sich bei beiden Aktivitäten um Aerobic und das bedeutet, das Fett im ganzen Körper verbrannt wird, abgesehen davon, dass das Herz gestärkt wird.

  • Laufen verbraucht weniger Kalorien als rennen. Es kann sich um einen Mythos handeln oder stimmen. Es hängt von der jeweiligen Geschwindigkeit ab. Schnelles Laufen verbraucht mehr Kalorien als langsames Rennen. Wenn Sie schnell rennen, verbrauchen Sie auch mehr Kalorien.

  • Ohne Schmerzen kein Erfolg. Muskelschmerzen, kleine Wehwehchen und ein härteres Atmen sind normal, wenn man diesen Aktivitäten nachgeht. Allerdings sollten keine akuten Schmerzen auftreten. Beginnen Sie langsam und steigern Sie sich nach und nach, um Verletzungen zu vermeiden.

Abschließend möchten wir Ihnen noch sagen, dass es egal ist, ob Sie laufen oder rennen auswählen. Wichtig ist, dass Sie Spaß dabei haben und regelmäßig Sport machen.

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