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Eine Fahrradtour durch Conil – ein Erlebnis, an das man sich erinnern wird

Wenn sich Fuerte Hoteles durch etwas auszeichnet, dann durch ein Animationsprogramm voller Aktivitäten, die das Erlebnis unserer Gäste an unseren Standorten abrunden, das den Namen Fuerte Experiencias trägt. Deshalb haben wir uns bei den Fuerte Neuheiten dazu entschlossen, unsere Gäste auf einer Fahrradtour zu begleiten, die vom Hotel Fuerte Conil – Costa Luz organisiert wird und die wir gerne mit allen unseren Gästen teilen möchten. So verlief unsere Tour bis in die Buchten Calas de Roche:

Es ist 10 Uhr morgens und wir haben uns am Treffpunkt des Hotels mit Jesús, dem Rezeptionschef des Hotels Fuerte Conil, verabredet. Bei unserem Eintreffen warteten bereits zehn Hotelgäste, die sich auf das Fahrraderlebnis vorbereit hatten. In diesem Fall handelte es sich um Deutsche, die den Sport und die Natur lieben. Jesús erklärt uns auf Spanisch und Deutsch die Strecke: Drei Stunden geht es mit dem Fahrrad bis zu den Buchten Calas de Roche an den Stränden und Klippen entlang. Anschließend steht ein Besuch des Fischgroßmarkts auf dem Programm, um die Versteigerung der Fische live mitzuerleben. Los geht´s!

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Strand Fuente del Gallo

Zuerst machen wir einen kleinen Spaziergang in das Geschäft, das die Fahrräder vermietet und wo jeder das Fahrrad aussucht, das am besten zu ihm passt und….los geht´s! Wie an einer Perlenschnur aufgereiht verlassen wir die Ortschaft. Die Strecke ist eben und verbirgt keinen besonderen Schwierigkeitsgrad, versichert uns Jesús. Nach 15 Minuten, legen wir am Strand Fuente de Gallo den ersten Stopp ein. Es ist Mitte Juni, die Sonne scheint und der Strand ist voller Surfer, die auf den Wellen reiten.

Jesús erklärt den Touristen, dass man links den Strand von El Palmar sehen kann, einem der beliebtesten der Costa de la Luz. Dieser Strand reicht bis nach Caños de Meca in Barbate. Im Hintergrund sieht man den Leuchtturm von Trafalgar. Ein eindrucksvoller Ausblick und das, obwohl wir noch gar nicht richtig losgelegt haben.

Es ist 10.40 Uhr, wir verlassen langsam die Ortschaft und dringen in die Natur vor. Der nächste Halt ist ein wahrhaftes Paradies. Wir stehen auf den Klippen von Conil, die sich entlang der Küste ziehen und eine eindrucksvolle Landschaft bilden.

Unterhalb der Klippen liegen herrliche Strände und aufgrund der Höhe bietet sich hier ein einmaliger Anblick. Die Touristen fragen Jesús nach dem grünen Landstrich, den man im Hintergrund sehen kann. “Das ist das Naturschutzgebiet La Breña, was von hier aussieht wie ein gigantischer Brokkoli, oder?” antwortet Jesús lächelnd.

Afrika im Hintergrund

Unsere Gäste lachen, da die Pinienart und die Dichte des Waldes wirklich wie ein riesiger Brokkoli aussehen, der direkt am Meer gewachsen ist. Aber die größte Überraschung für die Teilnehmer der Fahrradtour ist an diesem Punkt sicherlich das, was man am Horizont sehen kann: Marokko. Sie waren sich überhaupt nicht bewusst wie nah sie am schwarzen Kontinent waren.

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Wir setzen unsere Tour fort und fahren durch eine sandige Landschaft mit üppiger Vegetation weiter an den Klippen entlang. Weizenfelder auf der rechten Seite bieten einen wunderschönen Ausblick, da die Felder zu dieser Jahreszeit voller Blumen sind und dem Umfeld eine farbige Note verleihen.

Cala del Aceite

Zehn Minuten später kreuzen wir einen Wanderweg in einem Pinienhain. Wir sind in der Bucht Cala del Aceite angekommen. Es ist 11.15 Uhr und da wir uns bereits im Juni befinden, sehen wir an diesem herrlichen weißen Sandstrand auch schon Familien, die sich sonnen sowie einen Mann, der mit seinem Hund am Wasser spielt. Die Fahrradtour ist einfach nur genial, obwohl man bei diesem Anblick Lust bekommt, das Fahrrad abzustellen und ein erfrischendes Bad zu nehmen. Aber dazu haben wir später noch genug Zeit.

Wir fahren weiter und Jesús hält vor der Kreuzung einer kleinen Landstraße an, um uns zu erklären, dass hier die Gemeindegrenze zwischen Conil und Roche verläuft. Als Besonderheit erzählt er uns noch, dass ein Teil von Roche zu Conil gehört und der andere zu Chiclana. Wir bereiten uns auf eine Bergab-Fahrt vor und unser Führer weist uns darauf hin, dass uns direkt im Anschluss eine kleine Steigung erwartet, die einzige der ganzen Strecke. Irgendwo müssen wir ja unser Frühstück verbrennen….

Es ist 11.35 Uhr und wir halten neben dem Leuchtturm von Roche, einem Aussichtspunkt, von dem man die gesamte Küste überblicken kann. Hier verstehen wir, warum die Costa de la Luz Küste des Lichts genannt wird! Die Touristen nutzen die Gelegenheit, um sich ausführlich mit Jesús zu unterhalten und ihn über die alte Thunfischfangkunst der Almadraba zu befragen. Jetzt erwartet uns der eindrucksvollste Abschnitt dieser Strecke: die Buchten Calas de Roche.

Aber das erzählen wir Ihnen in unserem nächsten Bericht.

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