Die Töpferei, eine überlieferte Technik, die man sich auf der Ausstellung in Grazalema live anschauen kann

Keramikgefäße

Keramikgefäße.

Nachdem wir vor kurzem über die Geheimnisse der manuellen Herstellung von Salz oder von Ledertaschen berichtet haben, geht es heute um eine andere überlieferte Technik, die wiedergewonnen wurde: die Töpferei.

Unsere Hauptdarstellerin ist Montse Hidalgo, eine bekannte Töpferin aus Grazalema, die allen, die am 25. Mai bei der Ausstellung des Handwerks und lokaler Produkte im Hotel Fuerte Grazalema vorbeischauen, ihre Modelliertechniken zeigt.

Eine der überlieferten Techniken, die am meisten in Vergessenheit geraten ist, ist die Kunst, aus Ton oder Lehm Gegenstände zu kreieren, so wie es die Menschheit im Laufe der Geschichte schon immer gemacht hat. Die Industrie der Töpferei umfasst, abgesehen von Geschirr und Töpferwaren, einfache Kacheln, Ziegelsteine und die Herstellung von nicht emaillierten Platten. Die Töpferei steht im Volksmund für Keramik. Aber in der Realität ist es eine verfeinerte Technik, bei der bei jedem Stück verschiedene Brennstufen, immer speziellere Emailles und eine feinere Verzierung eine große Rolle spielen.

In der westlichen Welt, die im Bezug auf Technik normalerweise als fortschrittlich gilt, hat die Töpferei ihre Nützlichkeit verloren. Heutzutage sind es lediglich Dekorationsgegenstände oder Sammlerstücke sowie auf ethnologischen Gebiet Dinge von archäologischem Wert.

Geschichte und Ursprung der Töpferei

Die ersten Töpfereien hatten ihren Ursprung in der Altsteinzeit. Es waren Krüge oder kleine Darstellungen mütterlicher Gottheiten und Fruchtbarkeitskulte. Das älteste Stück, das man kennt, ist ein Gefäß aus der Vorgeschichte Japans. Die ersten spezialisierten Kunsthandwerker tauchten in Mesopotamien auf und erfanden die Werkzeuge, um den Ton besser bearbeiten zu können. Dazu gehören die Töpferscheibe und der Ofen, um den Ton anschließend zu brennen. In Griechenland begann man damit, die Gegenstände mit geometrischen Mustern zu verzieren. Sie waren neben den Abbildungen von Pflanzen und alltäglichen Szenen, die am meist verwendetsten Details, wobei man die Bildhauerkunst nachahmte.

Die Techniken kamen nach und nach vom Nahen Osten bis nach Westeuropa und somit ca. 2000 Jahre später auch auf die Iberische Halbinsel.

Ein echte Meisterin des Handwerks

In der heutigen Zeit gibt es nur noch wenige Personen, die diese Techniken anwenden. Deshalb hat sich unsere Hauptdarstellerin einen Platz im Blog von Fuerte Hoteles verdient. Anstrengung, Beharrlichkeit und Professionalität zeichnen Montse Hidalgo aus, die dank ihrer Arbeit und Anstrengung, eine der weltweit ältesten Handwerkskünste wie das Töpfern wiederzubeleben, eine anerkannte Künstlerin ist.

Hotel Fuerte Grazalema.

Hotel Fuerte Grazalema.

In 2012 wurde ihr der Meisterbrief des Kunsthandwerks von Andalusien verliehen. Sie hat für eine Genossenschaft der Keramikfreunde in Al Yamir gearbeitet, um anschließend ihre eigene Werkstatt im Naturpark der Sierra von Grazalema zu eröffnen, wo sie auch gleichzeitig wohnt.

Für ihre Arbeiten wendet sie die Technik an, bei der Farben im Rohzustand aufgetragen werden, was zu lebendigen Farbtönen führt. Bei Wandkacheln benutzt sie verschiedene Emailles. Dabei kommen auch trockene Schnur und eine integrierte Farbpalette zur Anwendung. Die Motive, die sie bei ihren Arbeiten verwendet, sind meistens Blumen, Bäume, Landschaften und nicht geometrische Formen, da diese in dem Naturpark so gut wie nirgends vorkommen.

Sie nahm mit ROAPE in Spanien und Marokko an der Wiedergewinnung alter Töpfertechniken teil und ist besitzt mit Anda Natura die Marke Naturpark von Andalusien.

Momentan beziehen sich ihre Werke auf nützliche Gegenstände, die man in der Küche verwenden kann und einem ins Auge fallen, da sie mehr als nur ein Dekorationsgegenstand sind. Dabei setzt sie darauf, das man Dinge machen kann, die einen weiterentwickeln.

Wenn Sie vorhaben sollten, einen Kurztrip in die Sierra von Grazalema zu machen, dann sollten Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, diesen interaktiven Modellierungsraum im Hotel Fuerte Grazalema an allen Wochenenden vom 25. mai bis 1. Juli 2012 zu besuchen,

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