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Unsere Fahrradtour durch Conil geht weiter: Das nächste Ziel sind die Calas de Roche

In unserem vorigen Post haben wir Ihnen von unserer Fahrradtour vom Hotel Fuerte Conil – Costa Luz bis zu den Buchten Calas de Roche berichtet. Jetzt machen wir dort weiter, wo wir aufgehört hatten: Am Leuchtturm, wo wir uns nach drei Stunden Fahrt etwas ausgeruht haben.

Es ist 11.50 Uhr und wir kommen endlich in Calas de Roche an, wo wir von der Höhe der Klippen und ihren geometrischen Formen, die seit Jahrhunderten vom Meer und Wind gebildet wurden, überrascht werden. Intime, kleine Buchten, von denen einige nur schwer zu erreichen sind und von vielen als FKK-Strände benutzt werden. Ein echtes Naturparadies mit der Festung von Sancti Petri am Horizont.

Wir sind am Ende der Tour angekommen und treten die Rückfahrt an, aber nicht ohne den krönenden Abschluss: Der Besuch des Fischgroßmarkts und der Versteigerung. Wir stellen die Fahrräder ab und nähern uns der Seite des Hafens, an der die Schiffe ankommen. Genau in diesem Augenblick kommt das Schiff Sur de Europa an und bringen frischen Fisch, der anschließend im Markt versteigert wird.

Im Hafen von Conil liegen ca. 70 – 80 Schiffe, erzählt uns Jesús, die normalerweise alteingesessenen Familien von Conil gehören. Von 1.00 bis 7.00 Uhr morgens fahren sie aufs Meer heraus, um gegen 12.00 Uhr mit dem Fang zurückzukehren. Es scheint so, als ob sich der heutige Fang gelohnt hat!

Rochen, Seezungen, Tintenfische, Meerbrasse, Rotbrasse, Boquinegras, Hundshai…. Vom oberen Teil der Markthalle sehen wir der Versteigerung zu. Ein Fließband transportiert den frischen Fisch auf ein kleines Podest, wo sich die Fischer und Gastronomen der Region treffen, um sich die beste Ware zu sichern. Die Versteigerung kann beginnen!

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Verantwortungsbewusster Fischfang

Wir gehen hinunter, um uns die frischen Fische anzuschauen und bemerken, dass der Fisch in Conil als “Verantwortungsbewusster Fischfang” eingestuft ist. Das bedeutet, dass man in diesem Hafen einen Kodex verfolgt, der auf dem Schutz der Meeresfauna und -flora beruht sowie auf der Nachhaltigkeit der Fischreserven.

Wir nutzen unseren letzten Halt, um uns mit den Teilnehmern zu unterhalten und um unsere Eindrücke auszutauschen. “Es war ein unvergessliches Erlebnis, ich bin zwar  Fahrradtouren in den Bergen gewohnt, aber eine Fahrt am Meer war eine tolle Erfahrung”, erzählt uns einer der Hotelgäste. Der gleichen Ansicht ist auch sein ebenfalls deutscher Kollege, der versichert, dass “es schlicht und einfach genial war. Das beste am ganzen war die Führung, denn ohne die Hilfe von Jesús wäre es viel schwerer oder gar unmöglich gewesen, diese Plätze zu finden, die nur die Einheimischen kennen.”

Wir sind kurz davor den Großmarkt zu verlassen, aber unsere Teilnehmer bewundern eine Figur an der Wand. Sie erkundigen sich über die Jungfrau, die den Saal der Versteigerung präsidiert. Wie es nicht anders sein kann, reden wir von der Jungfrau Carmen, der Herrin der Meere?

Bis hier unsere Tour. Es ist 13.30 Uhr, Zeit zum Mittagessen…Wie wäre es mit einem verdienten Festmahl mit frittiertem Fisch aus dem verantwortungsbewussten Fischfang? Der Besuch des Marktes und der Sport haben uns hungrig gemacht.

Guten Appetit!

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