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Schönheit und Geschichte: Genieße die fünf andalusischen, von der UNESCO zum Weltkurlturerbe erklärten, Plätze

Es reicht ein kurzer Blick, um den Zauber der jeden Winkel Andalusiens einhüllt, zu erkennen. Sein monumentaler, künstlerischer und natureller Wert verwandeln es in ein geografisches Juwel, welches der Bewunderung würdig ist. Nicht umsonst hat die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) erwägt, bis zu fünf andalusische Orte zum Weltkulturerbe zu erklären. Verpasse diesen Rundgang, den wir dir heute bieten, nicht, denn hier erhältst du diese Enklaven, die deinen exquisitesten Geschmack für die Schönheit erwecken werden.


1. Die Alhambra, der Palast von Generalife und der Albaicín von Granada

Dieses Monument ist eines der schönsten die der Islam in der ganzen Welt erbaut hat. Als inbrünstiger Zeuge des Zeitalters von Al Andalus, ist sein Wert unschätzbar. Seine Mauern sind überzogen mit tausenden in ihnen eingeschriebenen Versen, seine Dekoration befindet sich am Gipfel der andalusischen Kunst und seine Gärten reflektieren den Reichtum dieses Zeitalters. Dieses rote Schloss, so wie es die Bedeutung seines Namens andeutet, befindet sich auf dem Berg La Sabika und von dort aus überschaut es die ganze Stadt Granada. Der Generalife ist auch Teil dieser historisch- künstlerischen Einheit und stellt eine ländliche Villa dar, wo sich Ziergärten und Architektur in der Nähe der Alhambra integrieren und diesem ganzen Bereich auf diese Weise noch mehr Schönheit verleihen. Wir dürfen auf unserer Reise durch dieses Weltkulturerbe nicht den Albaicín vergessen. Dieses Viertel mit schmalen und gepflasterten Gässchen ist einer der charakteristischsten Orte der Stadt und von seinem Aussichtspunkt San Nicolas aus kann man die schönsten Aussichten von Spaniens meistbesuchten Denkmal genießen. Wenn du nach Granada kommst, darfst du es dir nicht entgehen lassen von diesem Punkt aus den, auch von einem Ex- Präsidenten der Vereinigten Staaten als einer der schönsten erachteten, Sonnenuntergänge anzusehen.

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Alhambra

2. Das historische Zentrum von Córdoba

Der universale außerordentliche Wert des Historischen Zentrums von Córdoba kommt daher, dass es in ihrem monumentalen Reichtum eine gewaltige Mischung verschiedener Kulturen beherbergt. Aus der römischen Zeit kann man die Brücke über den Fluss Guadalquivir sowie die Mosaike des Alcázar und die Säulen des Tempels von y Claudio Marcelo nennen. Wenn wir in die islamische Zeit übergehen, haben wir hier die Mezquita Kathedrale und aus dem jüdischen Zeitalter das Viertel La Judería. Zum Abschluss dieses historischen Rundganges zeigen wir aus der Christenzeit das Alcázar der Christlichen Könige und die Calahorra. Die als Kalifenstadt des Al Andalus bekannte Stadt bietet einen interessanten Rundgang durch die Geschichte.  Tatsächlich ist genau eines der Denkmäler dieser Zeit eines der wichtigsten und am meisten besuchte Monument der Stadt, die Mezquita (die Moschee). Obwohl sie später in eine Kathedrale rückverwandelt wurde, ist dieses Bauwerk einer der wichtigsten Vertreter der islamischen Kunst Andalusiens. Eine Besonderheit dieses Denkmals von Córdoba ist, dass ihre Kiblawand nicht nach Mekka sondern 51º mehr in Richtung Süden ausgerichtet ist. Wenn du die Möglichkeit hast, besuche Córdoba und genieße eine Stadt, die dir mit einem Spaziergang ein offenes Museum bietet.

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Moschee

3. Die Kathedrale, das Alcázar und das Archivo de Indias ( Indienarchiv) in Sevilla

Die andalusische Hauptstadt hat einen besonderen Charme, der niemanden der sie besucht, unberührt lässt. Jedes der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Monumente zeigt einen Abschnitt der Geschichte. Die gothische Kathedrale von Sevilla ist die größte der Welt. Auch wenn es viele Elemente gibt, die man nennen könnte, muss man über allen diesen das Monument hervorheben, welches bis heute das Symbol der Stadt ist: die Giralda. Dieser in den Tempel integrierte Glockenturm ist noch immer ein almohadisches Minarett der ehemaligen Moschee. Auf der anderen Seite, wenn wir diese Stadt besuchen, müssen wir uns den Königlichen Schlössern annähern, eine Einheit von Palästen, die von einer Mauer umgeben sind und die uns in das Hochmittelalter versetzen. Bevor wir unseren Rundgang von Sevilla beenden, müssen wir noch auf andere verpflichtende Besuchspunkte hinweisen: Das Archivo General de Indias (das Allgemeine Indienarchiv). Mehr als nur wegen seines architektonischen Wertes, hat dieser Ort eine spezielle Relevanz aufgrund der Bedeutung die er zu seiner Zeit hatte und welche auch die Geschichte Spaniens veränderte.  Hier wurden alle Dokumente in Bezug auf die Verwaltung und den Handel mit den spanischen Kolonien in Amerika gesammelt. Wenn du Sevilla besuchst, versäume nicht diese und andere Sehenswürdigkeiten, die dir die Stadt bietet, zu genießen.

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Kathedrale von Sevilla

4. Denkmäler der Renaissance von Úbeda und Baeza (Provinz Jaén)

Die monumentalen Einheiten der Renaissance von Úbeda und Baeza liegen beide jeweils im historischen Zentrum jeder der beiden Städte. Diese beiden Gemeinden, die nur 9 Kilometer voneinander entfernt sind, sind parallel zueinander entstanden, wobei die Renaissance die Blütezeit beider war. Úbeda, auch als die Stadt der “Hügel” bekannt, hält einen bedeutenden Gebäudekomplex aus der Hand von Andrés de Vandelvira, rund um den herum einige der wichtigsten religiösen Denkmäler des Zeitalters, wie die  Heilige Kapelle von El Salvador oder die Kirche Santa María der Königlichen Schlösser, gelegen sind. Seinerseits zeigt Baeza auch wichtige Beispiele ihrer Vergangenheit nach der Rückeroberung.  Die Kathedrale am Santa María Platz bildet eine historische Einheit mit den Gebäuden der Universität, dem ehemaligen Stift und dem Jesuitenkollegium. In dieser Stadt kann man auch ein wichtiges Beispiel der platersken Kunst finden, wie die Fassade des Rathauses, welches ein ehemaliges Gefängnis des 16. Jahrhunderts ist. Wenn du dich in diese Gegend begibst, um die Juwelen der Renaissance der beiden Städte zu besichtigen, vergiss nicht gleichzeitig den anderen in der Provinz Jaén vorhandenen Schatz zu genießen: das Olivenöl.

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Úbeda

5. National- und  y Naturpark Doñana

Dieses Juwel der Natur wird als die größte ökologische Reserve Europas erachtet. In diesem Mosaik von Ökosystemen werden drei Umwelteinheiten unterschieden: Die Sümpfe, die lebendigen Dünen und der stabilisierte Sand oder „Cotos“. Aufgrund der Vielfalt dieses Ortes treffen sich hier große Populationen von Vögeln und Säugetieren. Wenn du dich dazu entscheidest dieses Weltkulturerbe zu besuchen, sollst du wissen, dass du es mit jedem neuen Besuch aus einem anderen Blickwinkel sehen wirst. Der Wechsel der Jahreszeiten verleiht ihm einen wechselnden Rythmus, wodurch man ihn zu jeder Jahreszeit auf eine andere Weise genießen kann. Der Schritt zwischen zwei Kontinenten, Europa und Afrika führen dazu dass sich Doñana besonders durch die Möglichkeit der Beobachtung von mehr als 300 Spezies von Vögeln charakterisiert, die hier das ganze Jahr über durchfliegen und von denen viele in dieser Gegend nisten und überwintern. Auf der anderen Seite kann man in diesem Umfeld Exemplare des iberischen Luchses und des Kaiseradlers beobachten, welche beide zur Zeit vom Aussterben bedroht sind. Vergiss nicht, deinen Fotoapparat mitzunehmen, wenn du zu diesem Naturpark reist, wo du mit der Landschaft und dem privilegierten Licht spielen kannst, wodurch man wunderschöne Schnappschüsse machen  kann. Huelva, Cádiz und Sevilla sind die Wiege von Doñana und stellen einen verpflichtenden Treffpunkt für alle diejenigen dar, die die Natur lieben.

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Doñana

Flamenco, Geistiges Weltkulturerbe

Wenn man von Andalusien und der UNESCO spricht, spricht man auch vom Flamenco. Er wurde im Jahr 2010 zum Geistigen Weltkulturerbe erklärt und stellt den charakteristischsten Musik- und Tanzstil Spaniens dar. Seine Wiege liegt in Andalusien und umfasst eine breite Palette an Varietäten. Eine Gitarre und die Stimme sind ausreichende Instrumente für eine großartige Flamencoaufführung und all dies wird mit einer guten Flamencotänzerin ausgeschmückt. Wenn du dich entscheidest eine Reise durch diese Güter des Weltkulturerbes von Andalusien zu machen, vergiss nicht, dass du in jedem dieser Orte diesen so einzigartigen Musikstil genießen kannst. Er hat eine solche Entwicklung, dass seine Ausbreitung auf internationaler Ebene jeden Tag noch größer wird. In Lateinamerika bildeten sich verschiedene Gruppen und Flamencoakademien und in Japan existieren bereits mehr als in Spanien. Der Flamenco ist in Andalusien bei öffentlichen und privaten Feiern anwesend und hat sich in einen wirtschaftlichem Motor der Kulturindustrie verwandelt. Du weißt bereits, du darfst auf deiner Reise eine der reichsten und komplexesten kulturellen Offenbarungen der Welt nicht verpassen.

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Flamenco

Ronda und Antequera: die Kandidatinnen

Zu diesen fünf andalusischen Weltkulturerbe Enklaven der UNESCO kann man sehr bald zwei weitere Orte hinzufügen. Ronda und Antequera, zwei Städte die in der Provinz Malaga liegen und die ihre Bewerbung für die Verleihung dieses Titels präsentierten. Die archäologische Fundstätte von Acinipo, die Brücke über den Tajo, die Kirchen und Paläste, neben dem natürlichen Reichtum der Serranía, sind einige Elemente von Ronda, welche die Bewerbung der Stadt um die Ernennung zum Weltkultuererbe rechtfertigen.  Seinerseit präsentiert Antequera seinen Dolmenkomplex, eine der wichtigsten Megalithanlagen Europas, sowie die Naturstätte El Torcal in einer langen Liste von Denkmälern aus allen Zeitaltern der Geschichte, die aus dieser Stadt ein authentisches Freiluftmuseum machen.

Nun haben wir die in Andalusien von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Orte besucht. Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Schönheit, die sie allesamt zu verpflichtenden Besuchsorten macht, die sich kein Liebhaber des esthetischen und kulturellen Reichtums entgehen lassen sollte.

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Dolmenkomplex

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